EINLADUNG zur Lesung am So 10.12 2017 19:30 Wolfgang BORCHERT

Am 20. November war der deutsche Schriftsteller und Humanist Wolfgang Borchert seit 70 Jahren tot. Die Erstaufführung seines Theaterstücks „Draußen vor der Tür“ am 21. November 1947 erlebte er um einen Tag nicht mehr mit. Die Leiden, die er sich während seines Kriegsdienstes in der deutschen Wehrmacht zugezogen hatte sowie eine Leberschädigung führten während eines Kuraufenthalts in der Schweiz zu seinem Tod. Während Borcherts Frühwerke relativ unbekannt sind, entstanden jene Texte, die ihn zu einem klassischen Vertreter der deutschen Trümmer- oder Heimkehrerliteratur der Nachkriegszeit machten, zwischen 1946 und 1947, als er ans Krankenbett gefesselt war. In den zwei Jahren vor Borcherts Tod entstanden zahlreiche Prosastücke, die den Krieg und wie er die Menschen verändert, zum Thema haben. Kurzgeschichten wie „Das Brot“, „An einem Dienstag“ oder „Die Hundeblume“ gehören zu den Klassikern der Nach- und Anti-Kriegsliteratur.

Wie in „Draußen vor der Tür“ spielen Türen in Borcherts Texten eine wesentliche Rolle – und meistens sind es Türen, die verschlossen sind und sich um keinen Preis mehr öffnen lassen.

Einen Vorgeschmack auf den Leseabend gibt es in der nachfolgenden Radio Augustin-Sendung: https://cba.fro.at/353915i

Es lesen:


Susanne Toth
Katharina Behrens
Kristina Baratshova
Alexander Cella
Gerhard Paschinger
Alfred Woschitz

Musik:


Claudia Reske
Angelina Ertel
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