Goddess: Vernissage: Performance

The Russian Performance Artist
JOSEF KA presents Intercontinental Project
GODDESS

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During the summer of 2017, artists Josef Ka and Mark Maher explored remote, seldomvisited ruins of ancient Lycian Civilization along Turkey’s central Mediterranean coast.

Goddess was conceived as a natural extension of Josef Ka’s numerous videodocumented performance art pieces that she has created across various years and countries, most often in problematic public spaces.

For their artistic collaboration they identified specific locations for their photo shoots, which they then revisited to create these “still performances”.

They worked intuitively, yet often with a pre-determined strategy, as Josef Ka explored and inhabited a range of archetypal poses and personas. Without expressly aiming to, these still performances find connection with some of the oldest and most central of human visions: A Goddess in her temple.

photos: Mark Maher (US)
performance: Josef Ka (RU)
music: Eric Arn (US)
curating: Alfred Woschitz (AU)

www.markmaher.info
ericarn.bandcamp.com
eskargoeskargo.wordpress.com

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Bernhard C Bünker – gelesen von Axel Karner und Manfred Chobot

LESUNG mit Axel Karner und Manfred Chobot
Musikalische Reflexionen: Yedda Chunyu Lin, piano

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Beginn 19.30 Uhr

Wos ibableibt
Dialektgedichte
Bernhard C. Bünker
Zum 70. Geburtstag ausgewählt und herausgegeben von Manfred Chobot und Axel Karner, 280 Seiten, Hardcover, 20 x 12 cm, Erscheinungstermin 28. September 2018
ISBN: 978-3-7084-0620-6

Axel Karner, geboren 1955 in Zlan, Kärnten. Lebt als Autor und Lehrer in Wien. Zuletzt erschienen: Der weiße Zorn (2015), Porträt. Gedichte (2016), Die Zunge getrocknet/De Zungen getrocknet. Gedichte (2018).

Manfred Chobot, geboren 1947 in Wien. Von 1991 bis 2004 Herausgeber der Reihe „Lyrik aus Österreich“. Redakteur der Literaturzeitschrift „Podium“ (1992 bis 1999) und „Das Gedicht“ (1999 bis 2002). gefallen gefällt, Gedichte; Lebenslänglich Wichtelgasse – Wiener Erkundungen (2012); Mich piekst ein Ameisenbär – Weltgeschichten (2013); Doktor Mord. Mini-Krimis und Das Killer-Phantom. Mini-Krimis (2015); Nur fliegen ist schöner. Gedichte (2017); Franz – Eine Karriere. Erzählungen (2017).

Vierzehn Bücher mit Werken von Bernhard C. Bünker (1948‒2010) sind zu seinen Lebzeiten erschienen ‒ lieferbar war in den letzten Jahren keines mehr. Das soll sich nun mit der von Manfred Chobot und Axel Karner herausgegebenen Auswahl an bereits früher veröffentlichten Gedichten endlich wieder ändern.
B. C. Bünker gilt als einer der bedeutendsten Poeten und Erneuerer der kritischen österreichischen Dialektliteratur, die ab den 1970er Jahren die Sprache als Herrschaftsinstrument thematisierte, den Dialekt als emanzipatorisches literarisches Mittel nutzte, um sich sowohl gegen das Establishment als auch gegen eine Mundartdichtung zu wehren, die die Vergangenheit verklärt, Machtstrukturen verharmlost oder der Ausgrenzung von Menschen Vorschub leistet, und statt dessen auf drängende Probleme der Gegenwart aufmerksam machte. Bünkers wichtigste Themen waren die Suche nach einem neuen Heimatbegriff, die Zerstörung der Umwelt, die Kritik an Armut, Fremdenfeindlichkeit und menschenfeindlicher Asylpolitik sowie ein empathisches und solidarisches Schauen auf die soziale Situation der »kleinen Leute«.
Bernhard Christian Bünker (* 14. August 1948 in Leoben; † 16. Juli 2010 in Rastenfeld) war ein österreichischer Lyriker und Erzähler. Er gilt als einer der bedeutendsten Poeten und Erneuerer der österreichischen Dialektliteratur der letzten drei Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts in Nachfolge der Wiener Gruppe. In den 1970er und 1980er Jahren trieb er, gemeinsam mit den befreundeten Schriftstellern Hans Haid und Manfred Chobot, die Vernetzung und Internationalisierung der neuen ‚kritischen‘ Dialektdichtung konsequent voran.

Bernhard C. Bünker war das älteste von drei Kindern des Ehepaares Liesl und Otto Bünker, evangelischer Pfarrer und Dichter. Mit dem Schuleintritt kam er 1954 nach Kärnten, wo die Familie seit Generationen lebte und die Männer als evangelische Pfarrer wirkten. Er besuchte Schulen in Radenthein, Villach, Klagenfurt und Oberschützen und zog 1970 nach Wien, studierte an der Universität Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte und unterrichtete schließlich evangelische Religion an Wiener Pflichtschulen. Durch seinen Lehrerberuf empfand er sich als Schriftsteller und Dichter finanziell vom schlecht dotierten österreichischen Literaturbetrieb weitgehend unabhängig und in seiner literarischen Arbeit unbeeinflussbar. Er war Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammlung, Gründungsmitglied des Internationalen Dialektinstituts, erster Präsident des Österreichischen Dialektautorinnen/-autoren Archivs und Mitglied der Literaturvereinigung Podium.
Die Sprache seiner Dichtungen ist durchgängig und konsequent der ihm eigene Kärntner Dialekt. Neben seinen Gedichten, Erzählungen und Satiren umfasst Bünkers Werk auch Liedtexte – vertont von Hans Pleschberger, Gottfried Gfrerer und Bruno Strobl – sowie Hörspiele und Fernsehdrehbücher. 1975 erschien sein erstes Buch, De ausvakafte Hamat, ein dünnes, aber gewichtiges Bändchen Dialektgedichte als kritische Auseinandersetzung mit den Auswüchsen des Fremdenverkehrs in den Alpen am Beispiel Kärnten. Es folgten bis zu seinem Tod dreizehn weitere selbständige Publikationen, zumeist verlegt in Kärntner Verlagen.
Für Bernhard C. Bünker stand neben der politischen und sozialen Intention, neben der Frage nach Qualität und Authentizität von Poesie immer auch der Anspruch, gegen die „Verkitschung der Dialektdichtung im Sinne unrealistischer Wirklichkeitsschau, Postkartenmalerei und Heimattümelei“ anzuschreiben. Er hielt es dabei mit dem amerikanischen Arbeiterpoeten Carl Sandburg (1878–1967), den er in seinem letzten Buch zommengetrogn – eine Art Best Of ein Vermächtnis in der Form eines poetischen Katechismus – zitiert: „Mundart ist eine Sprache, die die Ärmel aufkrempelt, in die Hände spuckt und zupackt […].“ Es gehörte zu Bünkers erklärtem Ziel, die kritische Dialektdichtung in Poesie, Wissenschaft und Medien über regionale und nationale Grenzen hinweg zu verknüpfen. Zu den Betreibern zählten neben ihm Hans Haid und Manfred Chobot auch die Wissenschaftler Wolfgang Pollak (Wien), Peter Pabisch (New Mexico), Oswald Andrae (Norddeutschland), André Weckmann (Elsass) und Julian Dillier (Schweiz). Als besonderes Anliegen galt es, jene traditionalistische Mundartdichtung, die sich als nationalistische Blut- und Bodendichtung und als Wald- und Wiesenpoesie unangenehm hervortat, auf den ihr zustehenden Platz zu verweisen. Eine Neudefinition des Begriffes „Heimat“ als Erfahrung eines sozialen Ortes mit ökologischer und solidarischer Verantwortung durchzieht Bünkers Werk wie ein roter Faden und war für ihn Identität stiftend. Die „Geographie“ seines Menschseins bringt für Bünker das Gedicht die welt ist nicht heimat von Peter-Paul Zahl auf den Punkt. Bernhard C. Bünkers Texte, ob Gedichte oder Erzählungen, sind Liebeserklärungen an seine Kärntner „Heimat“, ein Gebiet zweier Sprachen, der slowenischen und der deutschen Sprache sowie deren unterschiedlichen Dialekte, und an die Menschen dies- und jenseits der Drau. In der Auseinandersetzung mit den politischen Verhältnissen in Kärnten übte er heftige Kritik an der ausgrenzenden Politik gegenüber der slowenischen Minderheit und der Borniertheit, Engstirnigkeit und Hetze der deutschtümelnden Mehrheitsbevölkerung.

Einladung zur Lesung mit Christl Greller, Alice Harmer und Sophie Reyer, Musik Herbert Lacina

Mi., 17.Oktober 2018
19.30 Uhr

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Christl Greller: „und fließt die zeit wie wasser wie wort“
Alice Harmer: „Die Farbe der Veränderung“
Sophie Reyer: „Im Monat der Seidenraupe“

Musik: Herbert Lacina (E-Bass)

Christl Greller
und fließt die zeit
wie wasser
wie wort
Gedichte

Dieses Buch ist ein großes Fließen. Intuitiv und emotional reiht Christl Greller ihre Verse aneinander – über die Zeit, gegen die Zeit, die erbarmungslos verrinnt und alles mit sich schwemmt wie Wasser. Wasser, das selbst auch sich ständig verändert, keine Minute gleichbleibt. Dieses Verändern, aus dem alles Neue entsteht, sowie das Vergehen mit seinen schmerzhaften Abschieden gehört zu den essenziellen Erfahrungen des Menschseins, die Christl Greller in fließendes Wort fasst. In berührend poetischer Weise stemmt sie sich gegen dieses Vergehen, das auch in den vielen Naturbeobachtungen deutlich wird. Beobachtungen aus ihren Reisen fließen ein. Alles ist mit allem verbunden wie kommunizierende Gefäße. Alles ist im Fluss und mündet in seinem Ende – wenngleich es nicht die Zeit ist, die vergeht, sondern wir.

Christl Greller: und fließt die zeit wie wasser wie wort, Gedichte, edition lex liszt 12, Oberwart 2018, brosch., ca. 112 Seiten, ISBN: 978-3-99016-145-6, Euro 18,–

Christl Greller lebt in Wien und Burgenland. Sie schrieb für die internationale Werbebranche, seit 1995 verfasst sie Lyrik und Prosa. Die Autorin veröffentlichte drei Bücher mit Erzählungen, einen Roman und sechs Lyrikbände, zuletzt „stadtseelenland“, Resistenz Verlag 2016, dazu unzählige Beiträge in Anthologien, internationalen Literaturzeitschriften, Hörfunk und Internet. Auszeichnungen (Auswahl): BEWAG Literaturpreis 1998, Wilhelm Szabo Lyrikpreis 2002, Féile Filíochta International Poetry Competition 2006, Kristallpokal der Assemblée des Régions d’Europe 2006, Forum Land Literaturpreis 2017. Mitglied von GAV und GAV Burgenland, SchriftstellerInnen Verband, Literaturkreis Podium, Vorstandsmitglied der IG Autorinnen Autoren.

Alice Harmer
Die Farbe der Veränderung
Lyrik und Prosa

Alice Harmers freiem Spiel mit der Imagination liegt die ständige Suche nach einem Bleibenden zugrunde. Splitterhaft und ungefügt reihen sich Momentaufnahmen, Bilder aus dem Gedächtnis, dem Unbewussten. Bilder aus Erlebtem, Gehörtem, Gelesenem. Bilder aus Widerspruch, Hoffnung und Unvernunft. Bilder, die trösten, schillern, sich entfalten und sich in die Welt entladen. Die Trilogie spannt mit ihren Zyklen einen Bogen, in dem ein Bewusstsein zu Wort kommt, das gleichzeitig Eindrücke und Erinnerungen verarbeitet – und sich so einen Weg aus der Trauer um verlorene Menschen hin zum Leben bahnt.

Alice Harmer: Die Farbe der Veränderung. Eine Trilogie, edition lex liszt 12, Oberwart 2018, brosch., Abb., ca. 132 Seiten, ISBN: 978-3-99016-144-9, Euro: 18,–

Alice Harmer wurd 1945 im burgenländischen Mönchhof geboren, lebt seit 1959 in Wien. Berufe: Rechtsanwaltsgehilfin, Verkäuferin, Hubstaplerin, Kulturarbeiterin, Illustratorin, Büchermacherin, Verlegerin, Mitarbeiterin der IG Autorinnen Autoren. Sie ist Mitglied der Grazer Autorinnen Autorenversammung und publiziert seit 1981 in Zeitschriften und Anthologien.
Als Herausgeberin betreute sie zwölf Buchproduktionen und illustrierte als Zeichnerin auch Gedichtbände und Kinderbüher. An Büchern veröffentlichte sie in der edition aha, Wien: „seidenweich gefaltet“, Wortbilder, Mappe (1996) „Oma Drachin“, Kinderbuch (1996). Im Berliner Verlag BONsai-typART erschien „Haut und Feld“, Lyrische Prosa (1997) und in der edition lex liszt 12 „lieber blumen in der Hand als auf dem Grab“, Lyrik (2017). Preise und Stipendien: Literaturpreis des Landes Burgenland (2014), Wiener Literaturstipendium 2017, Projektstipendium für Literatur des Bundeskanzleramtes, Sektion Kunst und Kultur 2017/18.

Sophie Reyer
Im Monat der Seidenraupe
Lyrik

Mit kraftvoller Poesie spricht Sophie Reyer existenzielle Themen wie die der Menschlichkeit, der Liebe und des Suchens nach Sinn an. Das lyrische Ich zeigt sich verletzlich. Spuren der Erinnerung manifestieren sich in einem Zwitterlicht, in dem Glücksmomente das Wissen um Vergänglichkeit in sich tragen – und doch, zwischen Verlorenheit und Sehnsucht schreibt sich Zuversicht ein.

Sophie Reyer: Im Monat der Seidenraupe, Lyrik, edition lex liszt 12, Oberwart 2017, brosch., 128 Seiten, ISBN: 978-3-99016-128-9, Euro: 18,–

Sophie Reyer wurde 1984 in Wien geboren, ist Autorin, Komponistin und bildende Künstlerin. Studien: Germanistik an der Universität Wien; Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz; Drehbuch und Filmregie an der Kunsthochschule für Medien Köln; Postgraduate Studium am Institut für Sprachkunst an der Universität für angewandte Kunst Wien. Seit 2009 Redakteurin der Literaturzeitschrift „Lichtungen“; seit 2016 Lehrgangsleitung der Wiener Schreibpädagogik, gemeinsam mit Barbara Rieger. Zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen. Publikationen (zuletzt): „Enkel Engel“, Theaterstück, S. Fischer Verlag, 2015; „Simon und die Zitterschrecke“, Kinderbuch, Illustrationen: Birgit Scholin, edition lex liszt 12, 2015; „Der kleine Mann aus Salz“, Prosa, edition keiper, 2016; „Schläferin“, Erzählung, Edition Atelier, 2016; „Vögel“, Illustrationen: Petrus Akkordeon, edition wasser im turm, 2017; „Schnee schlafen“, Gedichte, Löcker Verlag, 2017. www.sophiereyer.com

Einladung zur Lesung: Karin Prucha Mo, 17.September 19.30 UHR

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Einladung zur LESUNG

NAMENS DES KÄRNTNER SCHRIFTSTELLERINNEN VERBAND UND WELT&CO/KULTURVEREIN LADEN WIR SIE UND IHRE FREUNDE RECHT HERZLICH ZUR LESUNG MIT MUSIK IN DEN KUNSTRAUM EWIGKEITSGASSE IN 1170 WIEN-HERNALS EIN.

Karin Prucha

liest aus ihrem neuen Lyrikband „in tiefen landen“ der 2017 im Der Wolf Verlag, in Wolfsberg/Kärnten erschienen ist.

MONTAG 17.September 19.30 UHR

KUNSTRAUM EWIGKEITSGASSE

Thelemangasse 6, 1170 Wien

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Lesereihe LIG51 statt und ist ein Kooperationsprojekt des Kärntner SchriftstellerInnen Verbandes und dem Verein Welt&Co/Kulturverein in Wien-Hernals. Für die kulinarische und musikalische Umrahmung wird wie immer gesorgt.

Eintritt frei, freiwillige Spende erbeten.

WELT&CO/KULTURVEREIN I VEREIN ZUR FÖRDERUNG INTERDISZIPLINÄRER KUNSTPROJEKTE I 1170 WIEN I THELEMANGASSE 6 I KONTAKT:

ALFRED WOSCHITZ I AWOSCHITZ@GMX.AT
0650 360 10 30

 

 

die herbstsaison beginnt:

pianokonklave fr. 7.09. 2018 19:30

PianoKonklaveHeader

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elisabeth KELVIN (AUS) :  Saxophone

edward REARDON (USA) : Klavier

herbert LACINA (AT) : Bass, Konzept, Realisierung

 

jeden ersten freitag im monat von 19:30-22:00 gibt es im kunstraum ewigkeitsgasse einen musikalischen

fixpunkt rund ums schöne bohemia klavier. Es gibt einen eröffnung/-impuls beitrag mit ausgesuchten musikern,

gefolgt von einem zwanglos-kreativen musizieren von musikern aller stirichtungen, zusammensitzen, informationen austauschen oder sich einfach nur treffen.

im kunstraum ewigkeitsgasse, 1170 wien, thelemangasse 6

https://kunstraumewigkeitsgasse.wordpress.com

kommender termin: Fr; 5.10 2018

pianokonklave sa.7.04 .2018 19:30

pianokonklave sa. 7.04 .2018 19:30

Cao Thanh Lan: piano
Angelina Ertel: altflöte, gemshorn
Herbert lacina: bass, konzept, organisation
 PianoKonklaveHeader
Bildschirmfoto 2018-03-27 um 18.58.19
 
jeden ersten freitag im monat von 19:30-22:00 gibt es im kunstraum ewigkeitsgasse einen musikalischen fixpunkt rund ums schöne bohemia Klavier. Manchmal ist es auch ein Samstag!
es gibt einen eröffnung/-impuls beitrag mit ausgesuchten musikern gefolgt von einem zwanglos-kreativen musizieren von musikern aller stirichtungen, zusammensitzen, informationen austauschen oder sich einfach nur treffen. 
 
nächster termin:  fr 4.05. 2018 19:30
 
im kunstraum ewigkeitsgasse, 1170 wien, thelemangasse 6
 

Freitag, 6. April 2018, 19 Uhr Richard LANGTHALER Vernissage

Richard Langthaler

Richard LANGTHALER „Holzschnitte, Skulpturen. Ein Querschnitt“ Vernissage
Lesung von Hilde LANGTHALER, musikalische Umrahmung von Edward REARDON, p

AUSSTELLUNG bis Freitag, 13. April 2018 in Anwesenheit des Künstlers
Öffnungszeiten auf Anfrage

Von Holz und Ton war Richard Langthaler seit jeher fasziniert, was gewissermaßen in der Familie liegt, war doch sein Großvater Töpfer. Die ersten Versuche mit dem Material begann Langthaler in seiner Mittelschulzeit. Ab 1960 fertigte er Holzschnitte und Holzskulpturen an. Vorbilder für die Umsetzung sind Werner Berg, Ernst Barlach, Auguste Rodin und Fritz Wotruba. Die Arbeiten spiegeln vor allem soziale Realitäten, menschliche Beziehungen, Politik, Partnerschaft und Familienleben wider, aber auch Landschaften und ästhetische Impressionen. In die Bildauswahl für die Ausstellung, die vorrangig nach diesen Themenbereichen aufgebaut ist, sind auch die zahlreichen Aufenthalte und Reisen von Richard Langthaler in ferne Länder mit eingeflossen. Darüber hinaus existieren Zeichnungen und Coverentwürfe für Bücher (z. B. für seine Frau, die Schriftstellerin Hilde Langthaler), CDs sowie Buchillustrationen mit digitalen Ausschnitten aus Holzdrucken.
www.galeriestudio38.at/Richard.Langthaler
www.galeriestudio38.at/Ewigkeitsgasse

„CHAOS PUR!“ am Sa, 17.3.2018 19:30

Chaos pur! Konzert & Lesung. Jazz & Poetry

CHAOS PUR! Trio jpg sehr klein

Christina Zurbrügg – Stimme
Viola Falb – Saxofone, Komposition
Adriane Muttenthaler – Klavier, Komposition, Konzept

 Ein Programm mit Kompositionen von Carla Bley, Viola Falb, Waltraud Köttler und Adriane Muttenthaler. Der Bogen spannt sich von konzeptionellen Werken über spontane Improvisationen bis hin zu überraschenden Zufällen. Ergänzend zur Musik gibt es Texte von Ilse Kilic („Monikas Chaosprotokoll“), Axel Corti, Christian Futscher, Ernst Jandl, Friederike Mayröcker, Christian Morgenstern, Gerhard Rühm, Karl Valentin, u.a.
Das Trio kommuniziert mit viel Witz, Charme und Spielfreude. Die Risikofreudigkeit ist groß, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Hören Sie sich an, wie Chaos klingt!

www.adriane-muttenthaler.at

Einladung zum PianoKonklave:

pianokonklave fr. 16.03. 2018 19:30

gloria DAMIJAN: Klavier
matthias MÜLLER – Trombone
guilherme RODRIGUES – Cello
eric WONG – Guitar
herbert LACINA: konzept,realisierung
pianokonklaveheaderBildschirmfoto 2018-02-20 um 21.46.33
jeden ersten freitag im monat von 19:30-22:00 gibt es im kunstraum ewigkeitsgasse einen musikalischen fixpunkt rund ums schöne bohemia klavier. Es gibt einen eröffnung/-impuls beitrag mit ausgesuchten musikern gefolgt von einem zwanglos-kreativen musizieren von musikern aller stirichtungen, zusammensitzen, informationen austauschen oder sich einfach nur treffen.
im kunstraum ewigkeitsgasse, 1170 wien, thelemangasse 6
kommender termin: F; 6.4 2018  mit Cao Thanh Lan

Einladung zur Lesung Do; 22. März

Es liest: Ditha Brickwell aus „Fedjas Flucht“
Ein historischer Roman über die Verführung der Jugend zu Krieg und Gewalt
Musik:
Andreea Chira, panflute
Adrian Gaspar, piano

Ein schwelendes Problem heute ist die Verführung
der Jugend zu ideologisch begründeter Gewalt.
Der junge Fedja erlebt den slowenischen Bürgerkrieg
1943–1945: das Kriegstreiben der Alten, die
Waffenspiele der Kinder, das Töten im Namen von
Religion und – die Entwurzelung am Kriegsende.
Die katholischen Milizen fliehen nach Kärnten; sie
vertrauen der britischen Besatzungsmacht; doch
anstatt dass sie nach Italien gebracht werden, finden sie
sich auf einer Todesfahrt in die Arme der Partisanen
wieder. Fedjas hellsichtige Mutter folgt ihnen und
versucht in einer atemlosen Aktion, ihre Söhne noch
auf Kärntner Boden herauszuholen. In burlesken
Bildern verdichtet Ditha Brickwell die Erzählung von
Zeitzeugen und historische Tatsachen zu einem Roman
– und entfesselt Gespenster der Gegenwart.

Ditha Brickwell, geboren 1941 in Wien; schreibt
Romane, Essays und Erzählungen. Sie studierte
in Wien, Berlin und New York, arbeitete in
Berlin, Brüssel und Paris als Architektin und
Stadtplanerin, lebt in Berlin und Wien
als freie Schriftstellerin.