Einladung Lesung mit Musik / Omar Khir Alanam Fr. 18.1.2019 19:30

Omar Khir Alanam

liest Texte aus seinem Buch
„Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde.“

Musik: Herbert LACINA

Omar wurde am 13. Mai 1991 in einem Vorort von Damaskus namens Ost-Ghouta geboren, wo er auch aufwuchs. In Damaskus und Latakia studierte er BWL. Aufgrund des Krieges musste er das Studium unterbrechen und seine Heimat verlassen. Zuerst floh er in den Libanon dann in die Türkei. Im November 2014, nach zwei Jahren Flucht, kam er in Österreich an wo er bis heute lebt.

Im Oktober 2017 schaffte Omar es auf den dritten Platz bei den Österreichischen Poetry Slam Meisterschaften. Er schreibt Lyrik und Prosa, seine Texte wurden in Magazinen und im Internet veröffentlicht. Die Themen seiner Texte sind Liebe, Exil, Revolution, Flucht, Ausgrenzung, Heimat, Hoffnung und Identität.

Sein erstes Buch erschien im März 2018 im edition-a Verlag unter dem Titel „Danke! Wie Österreich meine Heimat wurde.“

Omar Khir Alanam können Sie auch im Radio-Feature „Flucht-Geschichten“ hören, das im Vorjahr bei Radio Augustin/Radio Orange 94.0 ausgestrahlt wurde.

Im Cultural Broadcast Archive (das Archiv der Freien Radios) finden Sie die Sendung unter: https://cba.fro.at/389023

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Einladung zur Lesung mit Manfred Rebhandl DO, 17. Jänner 2019, 19.30 Uhr

Manfred Rebhandl: Lesung

Rufus Lottmann, Salonlöwe und preisgekrönter Filmproduzent, wird erschlagen im Hinterhof eines Burgerladens aufgefunden. Der Fall versetzt die Wiener Vorstadt in Aufruhr, Sonderermittlerin Kitty Muhr muss ran. „Heiß ist die Liebe, kalt ist der Tod“, Krimikost für Feinschmecker.

DONNERSTAG, 17. Jänner 2019, 19.30 Uhr

 

 

Kommissarin Kitty Muhr sieht gut aus, kann Judo und steht auf Kerle. Und zwar richtige Kerle. Die sind allerdings selbst für eine schneidige Polizistin wie sie schwerer dingfest zu machen als man denkt.

Krimiautor Manfred Rebhandl stellt seine Protagonistin vor schier unlösbare kriminalistische und lebenspraktische Herausforderungen, zum Beispiel: wie benutzt man verdammt noch mal Dating-Apps richtig? Bei der Lesung im Kunstraum Ewigkeitsgasse steht ihm Hamid zur Seite, der singende Kurde vom Zagros-Gebirge.

Im Anschluss an das cirka einstündige Event gibt’s eine Signierstunde mit dem Autor und Snacks.

 

und zum Einklang ins neue Jahr 2019…

pianokonklave fr. 04.01. 2019 19:30
kunstraum ewigkeitsgasse

Edith Lettner: saxophon, duduk
Martin Kratochwil: piano, live electronics
Herbert Lacina: bass, konzept, organisation

https://www.youtube.com/watch?v=aRz_DYYqePo&app=desktop

Free improvised music at „Kunstraum Ewigkeitsgasse“ (Pianokonklave) Vienna, 8.6.2018

Edith Lettner: Saxes
Herbert Lacina: Bass
Martin Kratochwil: Keys + Videoproduction

Einladung BUCHPRÄSENTATION – LESUNG mit MUSIK Mi, 19.Dezember 19.30 Uhr

EINLADUNG BUCHPRÄSENTATION – LESUNG mit MUSIK

Mittwoch, 19.Dezember 19.30 Uhr Kunstraum Ewigkeitsgasse

1170 Wien, Thelemangasse 6

MUSIK: Yedda Chunyu Lin am Klavier

Anton Badingers Debütroman erzählt von zwei sehr unterschiedlichen Frauen, vom Hinfallen und Wiederaufstehen und von einer Freundschaft mit Hindernissen

Lotta ist in ihren Trafikanten verliebt und kauft ihm jede Woche ein Los ab. Doch als sie den Hauptgewinn macht, geht alles schief: Ihre neue Villa entpuppt sich als renovierungsbedürftig, ihre neuen Freunde als Betrüger. Gülcan aus Istanbul wiederum hat den falschen Mann geheiratet. Nun lebt sie in einer trostlosen Wohnung in Salzburg, und statt in die versprochene Ausbildung steckt Cemil sie in SÜPER CHICKEN, seinen Hühnerimbiss. Eines Tages gelingt ihr die Flucht nach Wien, dort trifft sie Lotta, die von ihrer eigenen Housewarming-Party geflohen ist. Die beiden Frauen schließen Freundschaft und merken schnell, dass gemeinsam alles leichter geht und dass das Glück nicht immer dort liegt, wo man es vermutet.

Anton Badinger, 1969 in Salzburg geboren, studierte Gestaltungslehre an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Er ist Gewinner des Ö1 Literaturpreises 2017. Zwei unter einem Schirm ist sein erster Roman.

VEREIN WELT&CO/KULTURVEREIN, VEREIN ZUR FÖRDERUNG INTERDISZIPLINÄRER KUNSTPROJEKTE I 1170 WIEN, THELEMANGASSE 6/6 KUNSTRAUM EWIGKEITSGASSE I KONTAKT: ALFRED WOSCHITZ AWOSCHITZ@GMX.AT I 0650 360 10 30

Einladung zum Kurdischer Advent IV Do, 6. 12. 2018, 19.30 Uhr

Musikalische Soirée mit Hamid und Kidcat Lo-fi

KUNSTRAUM EWIGKEITSGASSE

Thelemangasse 6, 1170 Wien

 

Der Advent rückt immer näher, doch bei Hamid und Kidcat Lo-fi will sich partout keine Besinnlichkeit einstellen: Während Hamid schreckliches Heimweh hat und sich nach seinem Zuhause in Kurdistan sehnt, quälen Kidcat Lo-fi die realen Schmerzen des Alltags in der urbanen Agglomeration. Sie wird geplagt von Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und Migräne, eine Schaffenskrise und nervenaufreibende Nebenjobs rauben ihr die innere Ruhe.

Das Leben zeigt sich halt nicht immer von der Schokoladenseite, das müssen auch Hamid und Kidcat Lo-fi zur Kenntnis nehmen. Doch die beiden wissen sich zu wehren. Sie beherrschen allerhand seltsame Geräte zum Schütteln und Zupfen und sind Musik-Superheros.

Im Anschluss an das cirka 45-minütige Konzert gibt’s persische Datteln, kurdische Humus-Snacks und Wein vom Weingut Gsellmann am Goldberg / Region Neusiedler See.

 

Einladung zur Lesung Stefan Horvath Mittwoch, 21. 11 2018 19:30

Stefan Horvath:

So gewaltig ist nichts wie die Angst. Texte aus zwei Jahrzehnten, edition lex liszt 12, Oberwart 2017, brosch., 128 Seiten, ISBN: 978-3-99016-126-5, Euro 18,–

Stefan Horvath wurde 1949 in der Roma-Siedlung in Oberwart geboren. Er war der erste unter den Oberwarter Roma, der eine Hauptschule besuchte. Später arbeitete er bei Baufirmen in Wien und schaffte es zum Betriebsrat und Polier.
Im Februar 1995 traf ihn der wohl schwerste Schicksalsschlag: Beim Bombenattentat in der Siedlung kam einer seiner Söhne ums Leben. Es war jedoch auch der Beginn seines Schreibens. 2003 erschien sein Erzählband „Ich war nicht in Auschwitz“, der von der Leidensgeschichte der Generation seiner Eltern erzählt, und 2007 das Buch „Katzenstreu“, in dem er dem Terror des 4. Februar 1995 aus verschiedenen Perspektiven begegnet. Ein Jahr später gestaltete er dazu gemeinsam mit dem Musiker und Komponisten Willi Spuller die Hörspiel-CD „Katzenstreu“, an der unter anderem Karl Markovics als Sprecher mitwirkte. 2013 folgte das Buch „Atsinganos – Die Oberwarter Roma und ihre Siedlungen“. Im selben Jahr wurde Stefan Horvath mit dem ersten Roma-Literaturpreis des Österreichischen PEN-Clubs ausgezeichnet und 2016 erhielt er den Theodor-Kramer-Preis für Schreiben im Widerstand und Exil.

 

Stefan Hofer